Auf der Jagd nach dem weißen Gold

Rosenthal und Hutschenreuther sind Leuchttürme der Gründungskultur in Hochfranken. Erfindergabe, Spirit und Geschäftssinn sorgten für den Erfolg.
Robert Zahn: Der ungekrönte Stickmaschinenkönig

Der Münchberger Erfinder Robert Zahn reovolutionierte die Produktion von Plauener Spitze mit seinem „Zahn-System“. Durch ein Lochkartensystem konnten die Maschninen viel schneller „programmiert“ werden und entscheidende Produktionsvoteile bieten.
Gründercafé mit Michael Bitzinger

Nur eine Station im Lebenslauf von Michael Bitzinger auf XING: bitzigner GmbH. Im Gründercafé teilte er seinen reichen Erfahrungsschatz mit Studierenden und Gründungsinteressierten.
Erhard Ackermann: Glanz auf Stein

Erhard Ackermann lernte auf der Walz polierten Mamor kennen. So wollte er seinen heimatlichen Granit sehen und schuf die enstprechenen Schleifmaschinen.
Georg Hacker: the high flying Münchberger!

Exzellente Gründer und Weggefährten von Gründern gab und gibt es schon immer in unserer Gegend. Und einige Namen in der Geschichte zaubern jedem – egal, ob jung oder alt – ein Funkeln in die Augen. Ferdinand Graf von Zeppelin ist einer davon: Einst für seine Idee, mithilfe eines gigantischen Luftschiffes in den Himmel zu steigen, als „Narr vom Bodensee“ verspottet, zählt er heute zu den berühmtesten Deutschen überhaupt. Immerhin schaffte er etwas, wovon die Menschheit schon seit Jahrhunderten träumte: Er flog. An der Seite des Grafen indes wirkte Georg Hacker, ein Münchberger, dessen Name heute zwar beinahe komplett in Vergessenheit geraten ist, der jedoch einen elementaren Anteil daran hatte, den Träumen des Visionärs von Lindau die sprichwörtlichen (und buchstäblichen) Flügel zu verleihen.
Die zündende Idee – light my fire!

Gründerpersönlichkeiten und Erfinder sind hier in der Gegend keine Seltenheit. Viele bahnbrechende Innovationen gingen von hier aus um die Welt. Einer dieser Gründer war Johann Wolfgang Döbereiner, der Miterfinder des Feuerzeugs – ein Münchberger.