Work-Life-Balance: diese 7 Tipps machen’s möglich

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Work-Life-Balance

Work-Life-Balance: diese 7 Tipps machen’s möglich

Geregelte Arbeitszeiten sorgen eigentlich ganz automatisch für eine gewisse Work-Life-Balance. Denn sobald du wieder daheim bist, kannst du vollkommen vom Arbeitsstress abschalten und dich deinen Hobbys widmen.

 

Für alle, die selbständig arbeiten oder aber gerade in der Gründungsphase ihres Unternehmens stecken, ist die Situation wesentlich komplizierter.

 

Hier erhältst du 7 Tipps, die dir auch in dieser Phase eine gesunde Work-Life-Balance erlauben.

 

 

 

Was steckt hinter dem Begriff „Work-Life-Balance“?

 

Du liebst deinen Job, weißt aber auch, dass das Leben nicht nur aus Arbeit bestehen sollte? Dann hast du den Kern des Begriffs Work-Life-Balance bereits verstanden. Mit diesem Begriff umschreibt man das möglichst ausgewogene Verhältnis zwischen Aufgaben aus dem beruflichen Bereich und deinem Privatleben.

 

Auch wenn du noch so gerne arbeitest und dringend mit deinem Unternehmen weiterkommen möchtest, brauchst du dennoch Phasen, in denen du dich als Privatperson erleben solltest.

 

Die private Zeit erfüllt dabei eine wichtige Aufgabe, denn schließlich bist du keine Maschine, die über unendlich viel Energie verfügt und stetig gleichbleibend leistungsfähig ist.

 

Das regelmäßige, bewusste und planvolle Abschalten sorgt für die notwendige Erholung, lädt deinen Akku auf und schenkt dir Energie für deine beruflichen Aufgaben.

 

Eine gesunde Work-Life-Balance vermeidet den einseitigen Raubbau an deiner Arbeitskraft und trägt dadurch dazu bei, dich dauerhaft leistungsfähig zu halten. Dadurch wird sie auch zum wichtigen Faktor für die Burnout-Prävention.

Work-Life-Balance umsetzen mit 7 hilfreichen Tipps

 

In der Flut an wichtigen, zeitkritischen Aufgaben findest du kaum noch Zeit für andere Themen, von wirklich erholsamer Freizeit ganz zu schweigen? Hobbys liegen brach und du wünschst dir manchmal nichts so sehnlich wie eine gemütliche Joggingrunde?

 

Dann wird es Zeit, dein Work-Life-Balance-Konzept zu überdenken und zu optimieren. Ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben umfasst mehrere Faktoren, die optimal aufeinander eingestellt werden können.

 

 

Tipp 1: Stabiles privates Umfeld

 

Damit deine private Zeit auch wirklich zur Erholung beitragen kann, sind stabile Verhältnisse besonders wichtig. Wenn du im Privatleben häufig mit Auseinandersetzungen zu kämpfen hast oder dich in Freizeitphasen meist in wahren Freizeitstress begibst, bleiben Erholungseffekte auf der Strecke.

 

Familie und Freunde geben dir in belastenden Phasen deiner Gründung oder deines Arbeitsalltags den dringend benötigten Rückhalt und Gelegenheiten, deine Zeit nicht nur im Büro zu verbringen.

 

Auch, wenn dein Umfeld ein offenes Ohr für deine beruflichen Herausforderungen hat, solltest du deine Mitmenschen nicht über Gebühr mit diesen Themen überfordern.

 

Verbringe wertvolle Zeit mit deiner Familie, damit du erfährst, dass die Arbeit nicht alles in deinem Leben ist. Fällt es dir schwer, dafür die zeitlichen Freiräume zu bekommen, solltest du dir diese Zeit wie einen geschäftlichen Termin planen.

Tipp 2: Zeitmanagement

 

Im digitalen Zeitalter stellt das Zeitmanagement dich vor viele Herausforderungen. Smartphones haben die berufliche Erreichbarkeit über die traditionellen Arbeitszeiten hinaus in die Freizeit ausgeweitet.

 

Was gerade bei knappen Deadlines oder dringenden Fragen extrem praktisch und sinnvoll sein kann, hat aber auch seine Schattenseiten.

 

Wenn du täglich deinen Feierabend auf dem Sofa verbringst, dabei aber deine Business-E-Mails liest, beantwortest und gleichzeitig den Social-Media-Auftritt deines Unternehmens pflegst, schaltest du nicht wirklich ab.

 

Oder du bist mit deiner Familie im Wanderurlaub und erhältst geschäftliche Anrufe. Du siehst schon, dass die grenzenlose Erreichbarkeit ihre Tücken hat.

 

Alle Selbständigen, Gründer und Unternehmer, die von Zuhause aus arbeiten, stehen vor diesem Problem: Nur mal eben schnell die Blumen gießen, die Spülmaschine ausräumen oder eine andere kleine Haushaltstätigkeit erledigen, die mit deiner eigentlich gerade dominant wichtigen Arbeit nichts zu tun hat.

 

Durch die genaue Planung von Arbeits- und Nicht-Arbeitszeit hast du einen klaren „Cut“. Wie bei Arbeitnehmern hast du deine geregelten Zeiten. Natürlich müssen diese nicht von 8:00 bis 17:00 Uhr sein. Wie du die einzelnen Phasen über den Tag hinweg verteilst, ist dir allein überlassen.

 

Arbeitszeit-Phasen verbringst du ausschließlich auf deine Arbeitsaufgaben fokussiert. In der Nicht-Arbeitszeit legst du das Geschäftshandy weg und kümmerst dich um alle anderen Aufgaben oder Aktivitäten.

 

Was du in die einzelnen Phasen einbringen solltest, erklären wir dir in den folgenden Abschnitten.

Tipp 3: Ziele festlegen

 

Du solltest dir immer im Klaren sein, was du erreichen willst. Damit du nichts vergisst, schreib es dir auf in Form von konkret formulierten Zielen.

 

Diese Ziele sollten auf drei bis vier verschiedenen Ebenen aufgeteilt sein. Zuerst solltest du Jahresziele festlegen: Was willst du dieses Jahr erreichen? Jahresziele sind große Ziele, worauf du eine längere Zeit hinarbeitest.

 

Um Jahresziele zu erreichen, solltest du Meilensteine setzen – am Besten auf die Quartale im Jahr verteilt. Du musst einen Plan haben, welche Meilensteine dich zu deinem Ziel führen.

 

Ist das erledigt, hast du schon mal eine gute Grundlage für das, was als nächstes kommt. Wochen- und Tagesziele. Wochenziele sind zum Beispiel einen Bericht schreiben oder ein Angebot zum Kunden schicken.

 

Dadurch entstehen Aufgaben, die notwendig sind, um das Ziel zu erreichen. Diese einzelnen Aufgaben sind dann die Tagesziele. Je mehr es wird, desto wichtiger ist es, genau zu formulieren, was an einem Tag gemacht werden muss.

 

Was du dir bestimmt schon denken kannst: Es ist wichtig, dass du dich auch an den Plan hältst! Aufschieben bringt nichts, da es nicht weniger wird. Wie du herausfindest, was zuerst erledigt werden muss, erklären wir dir im nächsten Abschnitt.

Tipp 4: Aufgaben priorisieren

 

Durch das Festsetzen deiner Wochen- bzw. Tagesziele entsteht mit großer Wahrscheinlichkeit eine To-Do-Liste. Da sollte alles drauf stehen, was in dieser Woche erledigt werden muss. Dazu gehören alle zielbedingten wie andere anfallende Aufgaben, wie z.B. der Haushalt.

 

Ist diese Liste fertig, geht es jetzt an das Priorisieren. Dabei sollten Tages- und Wochenziele berücksichtigt werden. Das heißt im Detail, alle Aufgaben sollten nach Dringlichkeit bzw. Wichtigkeit sortiert werden.

 

Hierzu ein Beispiel: Dein Wochenziel ist es, die Präsentation von Projekt XY, gut vorbereitet, abzuschließen. Die Deadline für das Projekt ist Mitte der Woche, aber du bist noch nicht ansatzweise fertig.

 

Neben Projekt XY steht auf deiner To-Do-Liste außerdem noch Staubsaugen, eine Überweisung für Ende der Woche und Einkaufen gehen. Was dir sofort klar sein sollte: am Wichtigsten ist die Deadline einzuhalten und somit dein Wochenziel zu erreichen!

 

Darum wird die Deadline hoch priorisiert, genau wie alle Aufgaben, die dazugehören. Da das Projekt Mitte der Woche abgehakt ist, wird dann die Überweisung als wichtigste Aufgabe eingestuft.

 

Alles andere kann als niedrig eingestuft werden, und entweder zwischendurch (in geplanten Pausen) erledigt werden oder auf Ende der Woche geschoben werden.

 

So erhält dein Arbeitsalltag eine erfolgversprechende Struktur und du einen konkreten Überblick. Mit dem Wissen um die Relevanz und Dringlichkeit der einzelnen Aufgaben wird es auch einfacher, Freizeit einzuplanen – ideal für eine gute Work-Life-Balance.

Tipp 5: Sportlicher Ausgleich

 

Du hast dich den ganzen Tag kaum bewegt, der Rücken macht Probleme und frustriert bist du vielleicht auch noch? Dann ist es Zeit sich zu bewegen!

 

Insbesondere Sport! Jegliche sportliche Aktivität schafft einen Ausgleich zum Arbeitsalltag. Das kann der Spaziergang mit dem Hund sein, ein Fitnesskurs oder Ausdauersport. Hier muss jeder, das richtige finden!

 

Regelmäßig Sport und Bewegung haben mehrere Vorteile für dich. Am wichtigsten ist, dass du dir Zeit für dich nimmst und abschalten kannst. Des Weiteren werden Endorphine (die „Glückshormone“) ausgeschüttet und Stresshormone, wie Andrenalin und Cortisol, „gekillt“.

 

Außerdem tankst du eine extra Portion Sauerstoff, die Konzentration und Denkleistung stärkt. Du siehst, es spricht viel für einen sportlichen Ausgleich.

Tipp 6: Pausen aktiv nutzen

 

Mit Pausen unterbrichst du deine Arbeit für eine festgelegte Zeit, die zwischen 30 Minuten und einer Stunde umfassen sollte. Arbeitgeber stellen hier oft Regelungen zur Verfügung. Wenn du aber selbstständig bist, liegen die Pausen in deiner Verantwortung.

 

Wann solltest du eine Pause einlegen? Ein guter Zeitpunkt für eine Pause ist, wenn du dich nicht mehr konzentrieren kannst oder du bei einer Sache nach Stunden immer noch nicht weiterkommst.

 

Für eine gute Work-Life-Balance sind fest eingeplante Pausen, bspw. alle 2 bis 3 Stunden, hilfreich. Dadurch strukturierst du selbst deinen Arbeitsalltag, was Sicherheit und natürlich Erholung bietet.

 

In Pausen solltest du deinen Arbeitsplatz kurz verlassen und frische Luft tanken, denn der Sauerstoffgehalt im Arbeitszimmer ist oft nicht optimal. Nutze deine Pausen aktiv mit Dehn- und Streckübungen, um deinen gesamten Körper zu aktivieren und leistungsfähiger an deinen Arbeitsplatz zurückzukehren.

Tipp 7: Aktivitäten konkret planen

 

Plane alle Aktivitäten, die deiner Erholung im Privaten dienen genauso wie deine Business-Verpflichtungen. Durch das Einplanen von Aktivitäten, schaffst du dir bewusst Freiräume und du kannst dich im Voraus auf etwas freuen.

 

Wenn du etwas mit Freunden unternehmen willst, bist du durch die konkrete Planung im „Zugzwang“, dir diese Zeit zu gönnen.

 

Auch im Familienleben können solche Termine für die gemeinsame Zeit gesetzt werden. Ist ein langer Spaziergang fest geplant, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass du dir den Termin tatsächlich frei hältst.

Work-Life-Balance – mit Planung zu großen Zielen

 

Damit deine Leidenschaft für deine Arbeit nicht in den Burnout führt, solltest du dich nicht erst in belastenden Phasen um eine solide Work-Life-Balance kümmern. Freiräume, in denen du dich als Privatperson erfährst, sind absolut notwendig, um auf lange Sicht gesund zu bleiben.

 

Damit du solche Freiräume zur Erholung ganz bewusst nutzen kannst, solltest du sie als feste Termine im Tag einplanen. Gemeinsam mit einem guten Zeitmanagement, das dir hilft, Freiräume überhaupt erst zu erkennen, gewinnt auch der stressigste Arbeitsalltag an Planbarkeit.

 

Im Gegensatz zu einem ungewissen, überfrachteten Businessalltag kannst du im strukturierten Tages- und Wochenplan Erholungszeit genießen und trotzdem noch deine wichtigen Ziele erreichen.

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Niko Emran

Hi, ich bin Niko. Als Netzwerkmanager im Einstein1 bin ich für das Online Marketing und die Beratung und Betreuung von Gründern und Startups zuständig.

1Kommentar
  • Avatar for Niko Emran
    Verfasst um 12:13, 30. Dezember 2019

    Toller, wahnsinnig umfangreicher und in meinen Augen sehr wichtiger Beitrag! Zu viele Menschen leben ohnhin nur von Urlaub zu Urlaub und sind das Urlaubsfeeling dann bereits am ersten Montag im Büro wieder los.

    Umso wichtiger, dass eine gewisse Work-Life-Balance gepflegt wird, wofür diese Tipps in meinen Augen wirklich gelungene Ansätze sind. Etwas anderes als das übliche „Das Smartphone einfach mal ausgeschaltet lassen“ und vor allem etwas ganz Praktisches und Greifbares. Gerade Zeitmanagement dürfte in der heutigen Zeit das A und O für ein Leben in Balance gelten.

    In meinem Blogbeitrag dazu habe ich mich an 5 Wegen versucht, mit denen man die Work-Life-Balance ansonsten noch optimieren könnte. Trägt ggf. noch was zur Diskussion bei: https://ausbilderschein24.de/work-life-balance-optimieren/

    Freue mich über Austausch und wünsche an dieser Stelle einen guten Rutsch ins neue Jahr. Sich ein besseres Zeitmanagement als guten Vorsatz zu fassen, ist gewiss nicht die schlechteste Idee. 😉

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