Selbstbewusstsein aufbauen: 15 Tipps für mehr Selbstvertrauen im Alltag
Einstein1 Digitales Gründerzentrum > Tipps + Tutorials  > Personal Growth  > Selbstbewusstsein aufbauen: 15 Tipps für mehr Selbstvertrauen im Alltag
Selbstbewusstsein aufbauen Einstein1

Selbstbewusstsein aufbauen: 15 Tipps für mehr Selbstvertrauen im Alltag

Selbstbewusstsein aufbauen ist ein sehr wichtiger Prozess in der heutigen Welt. Nicht nur für deinen Erfolg und deine Karriere im Unternehmen, sondern auch für deinen persönlichen Werdegang spielt dein Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen eine große Rolle.

 

Gerade als Gründer und Selbstständiger kommt man oft an Grenzen oder stößt auf neue Probleme, die außerhalb des Komfortbereichs liegen. Durch Stress und Druck sinkt Leistung und Selbstbewusstsein. Es warten neue Herausforderungen und Hürden, die es zu meistern gilt.

 

Hier bekommst du 15 Tipps, wie du trotz vieler Tätigkeiten und Aufgaben genug Ausgleich findest und mehr Selbstvertrauen aufbauen kannst.

 

 

 

Wann fühlt man sich wohl?

 

Wir Menschen fühlen uns sicher und geborgen, wenn wir uns mit etwas identifizieren können und das in aller Freude und Freiheit ausleben können, nicht wahr?

 

Diese Fragestellung ist sehr eng mit dem Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl einer Person verbunden. Fühlt man sich nicht wohl, so sinkt das Selbstbewusstsein und das Vertrauen in einen selbst.

 

Grob gesagt: wir fühlen uns wohl, wenn wir uns mit Menschen umgeben, die wir mögen, die ähnliche Interessen verfolgen und diese auch ausleben können und dürfen. Klassische Beispiele sind Musik, Kunst, Filme und Hobbies.

 

Der Respekt deiner Kollegen und Gleichgesinnter ist ebenfalls von hohem Wert für dich und dein Selbstbewusstsein. Wenn du dich wohl fühlst, bist du selbstbewusster. Bist du selbstbewusster, dann bist du auch deutlich produktiver und leistungsfähiger.

 

Aber manchmal bedeutet ‘sich wohl fühlen’ sich nicht aus seiner Komfortzone herauszubewegen, quasi still zu stehen. Hiermit ist ab heute Schluss! Der Schlüssel liegt darin, den Begriff des Wohlbefindens für dich selbst neu zu definieren und anzufangen, dein Selbstbewusstsein aufzubauen.

Selbstbewusstsein Aufbauen

Auch deine Kleidung kann dein Selbstbewusstsein stärken. (Quelle: https://bit.ly/2wttrkS)

Warum Selbstbewusstsein aufbauen?

 

Selbstbewusstsein. Das heißt schlagfertig sein, zielorientiert auftreten und handeln. Wenn du bereits gegründet hast, selbstständig bist oder dich anderweitig in Vereinen und Organisationen engagierst, kennst du bestimmt unangenehme Situationen, mit denen du dich arrangieren musst.

 

Als Gründer triffst du oft täglich auf neue Szenarien, oder findest dich in Situationen wieder, in denen du dich besonders unsicher und nervös fühlst. Gerade da ist es wichtig, selbstbewusst aufzutreten, um erfolgreich durchzustarten. Wenn du dich am noch am Anfang deines Weges befindest wirst du öfter ins kalte Wasser geschmissen, als dir lieb ist.

 

Damit du gerade in diesen Situationen ein gutes Argument locker aus dem Ärmel schütteln kannst ist es immens wichtig, an deinem Selbstbewusstsein zu arbeiten, denn die Welt dreht sich erbarmungslos immer weiter und auch du musst dich dementsprechend weiterentwickeln.

 

Also kremple die Ärmel hoch und stelle dich deinen Ängsten! Wir zeigen dir in diesem Post 15 Tipps, wie du trotz vieler Tätigkeiten und Aufgaben im Alltag genug Ausgleich findest und mehr Selbstvertrauen aufbauen kannst. Let’s Go!

 

 

 

Tipp 1: Es ist egal, was andere von dir denken

 

Jeder Mensch ist unterschiedlich und einzigartig. Diskriminierung und Ausgrenzung machen es immer schwerer selbstsicher aufzutreten. Vorurteile und Stereotypen prägen das Mindset vieler Menschen.

 

Ein ausschlaggebender Punkt, der vielleicht auch dich zurückhält, selbstbewusst aufzutreten, ist die Meinung und das Urteil Anderer über dich. Doch warum sollte dich das davon abhalten der zu sein, der du bist?

Selbstbewusstsein stärken

Befreie dich von dem Gedanken, es den anderen immer Recht machen zu müssen. (Quelle: https://bit.ly/2Ryu9Ju)

Tipp 2: Verstelle dich nicht und bleibe du selbst

 

Manchmal verschwendet man zu viel Zeit, es jedem recht machen zu wollen oder nicht aufzufallen. Doch die Wahrheit ist, dass es in den meisten Fällen gar niemanden stört. Die meisten Menschen interessieren sich gar nicht für dich.

 

Das klingt zwar etwas hart, macht aber absolut Sinn. Jeder Mensch hat vorrangig mit eigenen Problemen zu kämpfen. Auch wenn du vielleicht denkst, dass andere sich viele Gedanken machen – das tun sie oft gar nicht. Mache es ihnen doch einfach nach!

 

Vielleicht hast du Angst davor, etwas falsch gemacht zu haben, oder jemandem nicht zu gefallen. Diese Ängste treten in der Regel nie ein! Die Menschen merken gar nicht, dass etwas passiert ist. Den Stress machst du dir selbst.

 

Die Suppe wird, wie immer, heißer gekocht, als sie gegessen wird. Daher gilt: mach dir nicht zu viele Gedanken über das, was andere denken könnten. Im den meisten Fall denken sie nämlich gar nicht darüber nach.

 

Wenn du diesen Standpunkt erreicht hast wirst du merken, dass du bereits viel selbstbewusster bist und dich weniger unter Druck setzt.

 

 

 

Tipp 3: Leidenschaften ausleben

 

Ein Schlüssel zu einem höheren Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen ist, sich sicher in dem zu sein, was man tut. Eine Leidenschaft zu finden und auszuleben ist ein besonders wichtiger Bestandteil deines Werdegangs.

 

Oft dauert es Monate, oder sogar Jahre, um seine Berufung zu finden. Doch so weit musst du gar nicht gehen. Eine Leidenschaft muss nicht zwingend deine absolute Lebenserfüllung sein. Dennoch sollte sie dich dazu bringen, neue Grenzen zu überschreiten und dein Potential auszuschöpfen.

 

Jedes Hobby ist auch eine Leidenschaft. Eine Leidenschaft muss faszinieren und begeistern, darf den Durst nach neuem Wissen nie stillen. Doch dabei spielt auch immer der Spaß eine große Rolle. Verlierst du den Spaß an etwas, verlierst du alles an deiner Leidenschaft.

 

Ob du nun gerne Pflanzen züchtest, wandern gehst oder an Autos herumschraubst – das alles sind Leidenschaften, die es auszuleben und zu respektieren gilt. Dabei ist es wirklich völlig egal, welche Leidenschaft zu besitzt.

 

Die Hauptsache ist, dass du dich mit ihr identifizieren kannst und dich wohl fühlst – sie ist immer Teil deiner Persönlichkeit und deines Lebensstils. Jeder Mensch besitzt eine Leidenschaft. Vielleicht ist er sich dessen nur nicht bewusst.

 

 

Eine Leidenschaft finden

 

Denke doch mal darüber nach: was fasziniert dich? Was macht dir Spaß? Worüber könntest du ewig diskutieren? Auch wenn du jetzt nichts Explizites gefunden hast ist das nicht weiter schlimm. Es ist nie zu spät, eine neue Leidenschaft zu „beginnen“ oder auch wieder aufzugreifen.

 

Hast du als Kind viel mit Lego gebaut oder hast als Jugendlicher gerne an Modellautos herumgeschraubt können auch das Dinge sein, die dir helfen sicherer und selbstbewusster zu werden.

 

Mach dir bewusst, dass dir dabei nichts peinlich sein muss! Jeder Mensch ist unterschiedlich und hat andere Interessen. Deine Leidenschaft gehört alleine dir, lass sie dir nicht kaputt machen.

 

 

Mit der Leidenschaft Selbstbewusstsein aufbauen

 

Leidenschaften sagen viel über dich aus. Die Faszination und dein Wissen müssen aber nicht nur im Privatbereich bleiben, sondern du kannst noch viel mehr aus dir und deinen Ideen machen.

 

Ob du einen Beruf aus deiner Berufung machst und etwas gründest, oder dich nebenberuflich selbstständig machst, ist dabei eigentlich egal. Es geht lediglich ums Prinzip, sich alle Türen offen zu halten und sich weiterbilden zu können.

 

Immer noch ein Ass im Ärmel zu haben verleiht dir nicht nur eine gewisse Sicherheit, sondern auch Möglichkeiten, die du ergreifen kannst, um mit einer Leidenschaft Geld zu verdienen. Je mehr du weißt und kannst, desto selbstbewusster kannst du auftreten – sei stolz darauf.

 

Wenn du eine Leidenschaft ausübst bringt du ein gewisses, fachspezifisches Wissen mit, dass dir nützlich sein kann. Du kannst Selbstbewusstsein aufbauen, indem du dir bewusst machst, dass dein Wissen helfen und verändern kann.

 

Doch nicht nur das: denn durch eben dieses Wissen kommst du häufiger ins Gespräch. Das gibt dir Kraft und Wertschätzung, sowie wertvolle Kontakte, die es nun zu pflegen gilt. Du wirst sehen wie viel einfacher es ist, mit Gleichgesinnten Gespräche zu führen. Das dadurch gewonnene Selbstbewusstsein ist unbezahlbar.

 

Du profitierst sehr stark von einer Leidenschaft. Seien es neu gewonnene Erkenntnisse, eine andere Sicht auf die Dinge oder bestimmte Fähigkeiten. Nicht nur im Alltag, oder dem Privatleben, sondern eben auch in der Arbeit können diese Skills überzeugen. „Denn Wissen ist Macht“, wie es Francis Bacon passend beschrieb.

 

Besitzt du spezifisches Wissen und erlernst neue Fähigkeiten, die dir ein gutes Gefühl geben, wirst du von anderen respektiert und anerkannt und dein Selbstwertgefühl steigt.

 

 

Nimm dir Zeit für deine Leidenschaft

 

Um den Spaß zu erhalten und dir auch die nötige Erholung und Ausgleich zum Alltag zu bieten, solltest du dir wöchentlich einen bestimmten Zeitraum freihalten, indem du dein Hobby ungestört ausleben kannst.

 

Gerade in den stressigsten und aussichtslosesten Tagen und Wochen kann es schwierig sein, diese Zeit zu finden. Häufig findet man dann irgendwelche Ausreden und schiebt die Dinge auf – doch wirklich selbstbewusst ist das nicht.

 

Super wichtig ist es, dich in diesen Situationen dazu zu zwingen! Denke immer an den Spaß, den deine Leidenschaft dir bietet. Mach dir nicht zu viele Gedanken darüber, denn deine Zeit gehört dir, die du dir auch einteilen kannst, wie du magst.

 

Neben all der Arbeit und dem Stress ist es mehr als legitim dir im vornherein Zeit zu reservieren und zu planen. Probiere es aus: schreibe dir einen kleinen Plan. Aber selbst wenn du dich einmal dazu zwingen musst profitiert in jedem Fall dein Selbstbewusstsein davon.

 

 

 

Tipp 4: Lerne, dich selbst einzuschätzen

 

Eine realistische Einschätzung hilft dir, dich wohlzufühlen wie du bist und deine Stärken zu kennen. Außerdem wirst du selbstbewusster, je besser du dich kennst. Sei ehrlich zu dir selbst und gestehe dir auch Fehler ein.

 

Dich selbst zu belügen ist oft das Schlechteste, was du dir antun kannst. Schätzt du dich falsch ein oder bist zu sehr von dir überzeugt wirkt sich das schlecht auf dein Umfeld und deinen Ruf aus.

 

Tritt dieser Fall ein, kann die Meinung Anderer in deinem Leben wieder eine große Rolle spielen. Lässt du das zu, befindest du dich im absoluten Teufelskreis. Lerne daher zuerst, dich einzuschätzen und zu präsentieren.

 

Natürlich ist es nie leicht, sich selbst zu beschreiben und darzustellen, da man sowieso selbst sein größter Kritiker ist. Doch genau das möchten wir ja verändern. Um dich selbst gut einschätzen zu können solltest du mit folgenden Schritten beginnen.

 

 

 

Tipp 5: Sei dir deiner Stärken bewusst

 

Was kannst du besonders gut? Welche Leidenschaft hast du? Fällt dir selbst nichts dazu ein, oder bist du unsicher, kannst du auch Freunde und Familie fragen.

 

Bist du humorvoll und bringst immer alle zum Lachen, hast du immer Zeit, wenn dich jemand braucht, oder kannst du gut Nudeln kochen. Diese Stärken sagen viel über dich aus. Sei dir darüber bewusst und nehme sie ernst.

 

 

 

Tipp 6: Sei stolz auf deine Fähigkeiten

 

Du kannst stolz darauf sein, wenn du eine Stärke hast! Nicht jeder kann gut Nudeln kochen, oder gute Witze erzählen.

 

Gut in etwas zu sein ist etwas, worauf man definitiv stolz sein kann. Lass dir aber nie einreden, dass du immer die oder der Beste sein musst! Die erfolgreichsten Menschen sind selten die Besten. Jedoch die, die es am geschicktesten anstellen.

 

 

 

Tipp 7: Sei dir deiner Schwächen bewusst

 

In welchen Aspekten musst du an dir arbeiten? Gibt es etwas, dass du nicht kannst, aber vielleicht können möchtest? Es ist wichtig, auch seine Schwächen zu kennen. Du möchtest dich ja schließlich weiterbilden.

 

Wenn du deine Schwächen nicht kennst, wirst du beratungsresistent und arrogant. Das ist gleichzeitig auch das schlechteste, was du tun kannst. Auch wenn diese Personen besonders erfolgreich und selbstbewusst wirken mögen, ist dieser Ansatz doch alles andere als geschäftsfördernd und gesund.

 

Das Problem mit diesem Ansatz ist, dass man Selbstbewusstsein nicht mit Ignoranz verwechseln darf. Menschen, die meinen alles zu wissen, interessieren sich gar nicht für neue Ansätze und sind immun gegen Ratschläge.

 

Diese Menschen können sich leider ganz und gar nicht einschätzen, was ihnen bspw. in einem Geschäftstermin durchaus schaden kann.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptierst du die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Tipp 8: Verbessere deine Körperhaltung

 

Eine Körperhaltung kann Bände sprechen und viel über eine Person aussagen. Gehst du in kleinen, unsicheren Schritten und verschränkten Armen mit dem Blick nach unten gerichtet, wirst du dein Selbstbewusstsein kaum verbessern können.

 

Du bist jemand und hast deine Stärken! Also zeige es auch! Mach deinen Rücken gerade und streck dich in die Höhe. Strecke deine Schultern nach hinten und richte deinen Kopf gerade nach vorne. Das ist nicht nur gesünder für deinen Körper, sondern strahlt auch deutlich mehr Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein aus.

 

Mache den Test. Setze dich im Büro auf deinen Stuhl wie du es immer tust. Nun setze dich ganz aufrecht hin, strecke den Rücken und drücke die Schultern etwas nach hinten. Richte nun deinen Kopf gerade nach vorne. Damit solltest du auch immer einen angemessenen Abstand zum Bildschirm einhalten.

 

Ein paar Tipps zu einer guten Körperhaltung gibt es hier.

 

 

Gangart

 

Mit deiner Körperhaltung und deinem Gang verkörperst du dein Mindset. Wenn du bspw. gebückt läufst, den Kopf nach unten richtest und nie Augenkontakt suchst, wirkst du sehr unsicher und absolut menschenscheu.

 

Ganz im Gegenteil dazu gewinnt man einen offenen und freundlichen Eindruck, wenn du zielstrebig und schnellen Schrittes auf die Leute zugehst, ihnen in die Augen siehst und lächelst.

 

Noch bevor man oft zum Reden kommt, haben sich die meisten schon ein Bild von einem selbst gemacht. Deine Gangart und Körperhaltung beim Gehen spielen dabei eine ganz besondere Rolle.

 

Gehe zielstrebig und bewege deine Arme mit. Halte sie etwas weg vom Körper. Damit wirkst du weniger unsicher und offener gegenüber deinen Mitmenschen. Versuche dabei, deinen Blick immer auf Augenhöhe zu halten und suche den Blickkontakt.

 

 

Selbstbewusster Händedruck

 

Zum selbstbewussten Auftreten, besonders in Gesprächen und Meetings, musst du auf deinen Händedruck achten. Gib deinem Gegenüber immer fest die Hand und sieh ihm dabei in die Augen. Grüße mit einem freundlichen „Hallo Herr…“ oder „Hallo Frau…“.

 

Wichtig dabei ist, dass du dich nicht sofort wieder hinsetzt, wenn der Händedruck vorbei ist. Bleibe aufrecht stehen und führe ggf. etwas Smalltalk um die Stimmung zu lockern.

 

Gib außerdem nie jemandem die Hand beim Essen, oder im Sitzen. Benutze vorher immer eine Serviette, stehe ruhig und zielstrebig auf und gib der Person die Hand. Natürlich darf und soll auch gerne gelächelt werden.

 

 

 

Tipp 9: Sei authentisch und emotional

 

Ein weiterer ausschlaggebender Faktor sind deine Emotionen selbst. Auch wenn du dich nicht wohl fühlst gilt es, die Fassung zu bewahren. Nichts kann sich besser auf ein Gespräch auswirken als eine authentische Emotion. Traue dich, diese auch zu zeigen!

 

Doch gilt es nichts zu künsteln und zu übertreiben. Dein Gegenüber wird es unter Umständen merken, dass du ihm etwas vorspielst. Bleib wie du bist und verstelle dich nicht.

 

Wenn dir etwas nicht passt, sprich es aus. Du wirst merken, dass du deutlich mehr Selbstbewusstsein aufbauen kannst, wenn du deine Meinung argumentieren und vertreten kannst.

 

Versuche dabei so fair und freundlich wie möglich zu bleiben. Das beweist Stärke auch in schwierigen Momenten und Situationen. Außerdem kannst du Konflikte so besser lösen und dich wieder mehr auf die Arbeit und die spaßigen Dinge als auf Streitereien konzentrieren.

 

 

 

Tipp 10: Selbstbewusstsein aufbauen in Gesprächen

 

In Gesprächen ist es wichtig sicher zu wirken, um deinem Gesprächspartner Fachkenntnis und eine klare Haltung zu symbolisieren. Vor allem der Respekt deines Kommunikationspartners gegenüber dir ist hierbei wichtig. Natürlich solltest du auch immer gebührenden Respekt deines Gegenüber zeigen.

 

Wirkst du kompetent und fachkundig, dann respektieren dich auch Menschen aus deiner Branche und deinen Fachgebieten. Dementsprechend ändert sich auch ihr Umgang mit dir – zum Positiven. Fühlst du dich wertgeschätzt, bist du auch gleich viel selbstbewusster.

 

Eine aufrechte Körperhaltung mit den Händen aus den Hosen- oder Jackentaschen bewirkt wahre Wunder. Gib im Gespräch außerdem Acht auf deine Sprache und Betonung. Redest du zu schnell, wirkst du unsicher und unruhig. Unter Umständen versteht man dich nicht richtig.

 

Unterstütze deine Sätze mit einer klaren Betonung und unterstütze die Aussagen mit Gesten. Sprich langsam und deutlich, damit dein Gesprächspartner immer deiner Argumentationskette folgen kann. Besonders wichtig ist das auch in Verhandlungen.

 

„Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.“ Du darfst deinen Gesprächsteilnehmer nie tot reden. Gib ihm Zeit zu antworten und auf deine Punkte einzugehen. Stimme deinem Kommunikationspartner auch zu und nicke mit dem Kopf.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptierst du die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Tipp 11: Lerne Fehler einzugestehen

 

Gestehe dir auch Fehler ein! Hast du einen Fehler gemacht, so gib es offen zu und finde keine Ausreden und Gegenargumente. Das braucht dir keineswegs peinlich zu sein. Jedem passiert mal ein Fehler.

 

Auch Ehrlichkeit wird dir hoch angerechnet und wirkt sich auf das Bild aus, das andere von dir haben. Du musst auch keine Angst haben, einen Fehler einzugestehen. Gib deinem Gesprächspartner einen guten Grund und entschuldige dich bei ihm für die Umstände.

 

Nach einem Zugeständnis wirst du merken, dass du dich besser fühlst und die Barriere durchbrochen ist. Solltest du wieder einen Fehler begehen, wird es dir leichter fallen das Thema auszudiskutieren. Natürlich solltest du Fehler trotzdem in erster Linie vermeiden, auch wenn ein ehrlicher Umgang damit dein Selbstbewusstsein stärkt.

 

 

 

Tipp 12: Lerne nein zu sagen

 

Der wichtigste Schritt zum selbstbewussten Auftreten ist es zu lernen, nein zu sagen. Damit ist gemeint, dass du niemandem verpflichtet bist deine Seele zu verkaufen. Auch wenn du sonst hilfsbereit und produktiv bist, sollte es gewisse Grenzen geben.

 

Es droht die Gefahr, dass andere dich mit Aufgaben bedrängen, die sie selbst nicht beenden möchten, oder die ihnen unangenehm sind. Lernst du nicht nein zu sagen, werden diese Menschen dich immer wieder für diese Zwecke „missbrauchen“.

 

Doch im gewissen Sinne kannst du dich geehrt fühlen. Denn andere Menschen geben nur Aufgaben an Leute ab, die auch genügend Können und Wissen dafür besitzen. Häufig wird deine Arbeit aber kaum wertgeschätzt, dein Selbstvertrauen sinkt.

 

Du kannst jedoch das Spiel mit einem ganz klaren „Nein“ umdrehen. Du musst dich nicht unter Wert verkaufen und kannst auch nein sagen dürfen. Wenn du dir jetzt noch unsicher bist, ob du zu einer bestimmten Person nein sagen kannst und solltest, dann frage dich immer wer es dir letztendlich dankt diese Aufgaben absolviert zu haben.

 

Meistens kannst du deinen “Glaubenskrieg” so zügig beenden. Hast du gelernt nein zu sagen, hebst du dein Selbstbewusstsein auf ein ganz anderes Level!

 

 

 

Tipp 13: Setze dir Ziele

 

Jeder Mensch braucht ein Ziel. Sei es nun, ein Unternehmen zu gründen, zu studieren oder einfach nur jeden Sonntag den Müll rauszubringen. Ziele werden oft missverstanden und falsch interpretiert was dazu führt, dass sie nicht ernst genommen werden.

 

Dein Vorhaben muss ja auch nicht gleich die Weltherrschaft sein. Stück für Stück kommst du auch in kleinen Schritten zu demselben Ergebnis. Setze dir ein großes Ziel, das du vor Augen hast und schreibe es auf ein Blatt Papier.

 

Überlege dir dazu „Zwischenziele“. Also notwendige Zwischenschritte, die zur Erfüllung des Hauptziels abgearbeitet sein müssen.

 

Natürlich sollte dein Ziel von hoher Priorität und von emotionalem Wert für dich sein. Wenn es das nicht ist, droht die Gefahr, dass du es schnell aus den Augen verlierst und vergisst. Das ist oft schade, denn viele dieser Ansätze sind oft die besten.

 

Hast du ein Ziel vor Augen, das dich besonders bewegt, bist du bereit härter zu arbeiten und dich öfter in unangenehme Situationen zu drängen. Dein Selbstbewusstsein baut sich in diesem Zeitraum von selbst auf.

 

Wichtig ist hierbei auch, dass du dir genügend Zeit dafür gibst und nichts überstürzt. Agierst du zu schnell und hektisch wirst du unsicher und unruhig. Das Selbstvertrauen sinkt.

 

Hast du nun deine Ziele formuliert gilt es, sich diese IMMER vor Augen zu halten. Handle nie ohne das große Ziel im Hinterkopf zu haben. So bleibst du fokussiert und produktiv.

 

Versuche auch immer, dich selbst an dein Ziel zu erinnern und beschäftige dich von Zeit zu Zeit mit thematisch Ähnlichem. Deine Vision wird stärker werden und dein Vertrauen in dich selbst wird gestärkt. Sag dir: ich schaffe das!

 

 

Praxisbeispiel: ein Ziel auswählen

 

Sagen wir nun, du hast eine wichtige Prüfung bevorstehen. Wenn du nur daran denkst fühlt es sich an, als würden deine Gedanken dich erschlagen. Deshalb teilst du dir deinen Lernerfolg in Kapitel ein und dröselst das Ziel so in kleinere Ziele auf.

 

Wichtig ist es immer, Zwischenschritte zu dokumentieren und deinen Erfolg zu messen. Das hilft dir selbstsicherer zu sein und befreit dich von zweifeln. Außerdem wirst du den Zeitraum bis zum Erreichen des Ziels deutlich besser planen können.

 

Nimm dir also jetzt ein Blatt Papier oder eine wieder beschreibbare Tafel und schreibe dir dein Ziel groß in die Mitte. In diesem Fall eben „Prüfung x“.

 

Nimm dir nun kurz Zeit und überlege, welche Voraussetzungen du benötigst, um die Zielsetzung im Rahmen zu erfüllen. Im Beispiel der Prüfung könnten das Punkte sein wie „Skript lesen“, „Kapitel 1 üben“, „Kapitel 2 wiederholen“ usw.

 

Ordne nun die Zwischenschritte um das Hauptziel herum an. Wenn du nun einen Zwischenschritt erledigt hast, kannst du ihn mit einem dicken Markierer durchstreichen. So wird dein Erfolg visuell verdeutlicht.

 

Natürlich lässt sich dieses Schema auch auf andere Ziele anwenden. Probiere dich einfach daran aus und finde einen Rhythmus, der dir wenig Stress verursacht.

 

Und auch wenn der Moment kommen sollte, an dem die Motivation gleich null ist: denke an deine Ziele und zwinge dich wenn nötig.

Selbstbewusstsein Aufbauen Staerke

Sich auf ein Ziel zu fokussieren und dafür zu kämpfen ist gut für dein Selbstbewusstsein. (Quelle: https://bit.ly/2HK8sR5)

Tipp 14: Verlasse deine Komfortzone

 

Beim Verfolgen von Zielen stößt man immer wieder an Grenzen. Doch wie definieren sich diese Grenzen überhaupt? Die meisten Grenzen und Hürden setzt du dir tatsächlich selbst.

 

Nun einerseits ist das gut, denn du setzt die Grenzen, also kannst du sie auch nach Belieben verändern. Doch das erfordert Courage und du musst deine Komfortzone verlassen! Tust du das nicht, droht an einem bestimmten Punkt der absolute Stillstand.

 

Kommst du aus dieser Komfortzone heraus, wirst du auch deutlich selbstbewusster auftreten können. Du musst für deine Ziele und Träume kämpfen. Hast du diesen Kampf hinter dir, bist du ein ganz anderer Mensch.

 

 

Praxisbeispiel: Schritt zu Schritt aus der Komfortzone kommen

 

Du kennst es doch auch: nach einem harten Tag Arbeit haut man sich auf die Couch zum TV gucken, isst zu Abend und geht dann schlafen. In derselben Zeit könntest du aber auch einen neuen Kunden gewinnen, eine Schlüsselszene in einem Drehbuch schreiben, oder ein Video bearbeiten.

 

Behalte dabei immer im Kopf, dass du nichts tun musst. Du kannst! Arbeite auch immer nur in dem Umfang, in dem du dich wohl fühlst und leistungsfähig bist. Überschreitest du diesen Punkt, dann verfällst du in einen Alltag aus Stress und schlechter Laune.

 

 

Schritt 1: Sei dir deines Ziels bewusst

 

Halte dir deine Ziele immer vor Augen. Auch wenn harte Zeiten auf dich zukommen. Denke immer daran was du erreichen könntest. Sei es ob du Geld für eine Reise benötigst oder auf einen Abschluss (bspw. einen Deal, Hochschulabschluss) hinarbeitest.

 

Hast du das Ziel tief in dir verankert, kannst du es auch erreichen. Zweifle nicht an dir und arbeite Schritt für Schritt darauf hin. Du kannst auch hierfür wieder die Zielekarte aus obigem Beispiel verwenden.

 

 

Schritt 2: Zweifle nicht an deiner Leistungsfähigkeit

 

Zweifle nie an dir und deiner Leistungsfähigkeit. Mit einer präzisen Vision sind wir Menschen zu Großartigem fähig. Versuche, alle Selbstzweifel aus deinem Kopf zu verbannen und fokussiere dich immer auf die nächste Aufgabe.

 

Fühlst du dich, als würdest du den Boden unter den Füßen verlieren, musst du immer daran denken, was du bereits geleistet hast und noch leisten kannst.

 

 

Schritt 3: Teste, wie leistungsfähig du bist

 

Probiere dich einfach mal aus! Bevor du abends stundenlang wie ein nasser Sack vorm Fernseher liegst, kannst du in derselben Zeit den Test machen. Wie viel schaffe ich noch nach einem langen Tag?

 

Nimm dir überfällige Aufgaben her und fange für eine Stunde konzentriert das Arbeiten an. Schalte dein Handy auf stumm und gib Vollgas. Nach dieser Stunde wirst du einen gewissen Anteil der Aufgabe erfüllt haben. Fühlt sich gut an, oder? Jetzt hast du dir den Feierabend wahrlich verdient und du kannst es dir gut gehen lassen.

 

Der große Vorteil bei diesem Vorgehen ist, dass du jeden Tag mehr arbeiten kannst, wobei dein Privatleben dadurch keinerwegs negativ beeinträchtigt wird. Du hast immer noch einen gewissen Anteil Freizeit pro Tag übrig. Am Ende des Tages fühlst du dich zufriedener und selbstsicherer.

 

 

Schritt 4: Finde deine Geschwindigkeit

 

Wenn du merkst, dass du täglich noch mehr Arbeiten erledigen kannst, erhöhe testweise die Zeit um jeweils 10 Minuten. Finde einen Zeitraum, der dir die perfekte Balance aus Erholung und Arbeit bietet. Nach ein paar Wochen wirst du merken, wie viel du tatsächlich geschafft hast.

 

Du beginnst dich sicherer zu fühlen und lernst dich besser einzuschätzen. Du wirst dir auch mehr zutrauen und dich an neue Aufgaben heranwagen. Je mehr du selbst an dir arbeitest, desto mehr Selbstvertrauen gewinnst du auch.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptierst du die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Tipp 15: Gehe auf Veranstaltungen

 

Wenn du bereits gegründet hast kennst du sicher diese Situation. Du möchtest auf eine Veranstaltung, findest dort aber keinen wirklichen Ansprechpartner. Vielleicht fällst du auch etwas aus dem Rahmen.

 

Und selbst wenn jemand in dieser Situation auf dich zukommt, fühlst du dich unsicher und etwas überrumpelt. Das Problem lässt sich aber ganz leicht lösen.

 

Stelle dich bei Veranstaltungen immer zu einer Gruppe von Menschen mit dazu und stelle dich kurz vor. Schüttle jedem die Hand und sieh ihnen in die Augen. Achte auch auf deine Körpersprache.

 

Das gute beim Netzwerken auf Veranstaltungen ist, dass du immer unter Gleichgesinnten bist. Darauf kannst du dich optimal vorbereiten. Ob du nun Wissen mitbringst oder neugierig bist, spielt keine Rolle. Das Interesse zählt – erwähne das auch so im Gespräch.

 

Nimm immer ein paar Visitenkarten mit und netzwerke mit den Veranstaltungsteilnehmern. Das können übrigens auch potenzielle Kunden sein! Durch jedes abgeschlossene Gespräch wächst dein Mut zu Neuem und dein Selbstbewusstsein steigt.

 

 

 

Fazit: Ängste überwinden und Selbstvertrauen aufbauen

 

Es wird dir nicht möglich sein Selbstvertrauen aufzubauen, wenn du nicht bereit bist, deine Komfortzone zu verlassen und deine Ängste zu überwinden. Die Erfahrungen, die du dadurch gewinnst, sind für deinen weiteren Werdegang unbezahlbar.

 

Während ein negatives Ereignis sich meistens positiv auf deinen Charakter und dein Selbstbewusstsein auswirkt, darfst du es trotzdem nie zu einer Eskalation kommen lassen. Wahre Stärke beweist der, der nachgibt. Nachgeben bedeutet aber nicht gleich Schwäche. Eher setzt du damit ein Statement der Reife und Größe.

 

Wahres Selbstbewusstsein heißt auch, sich selbst einschätzen zu können und in verschiedenen Situationen richtig zu handeln. Glaube dabei an deine Stärken, sei dir deiner Schwächen bewusst und arbeite an ihnen.

Avatar for Bjarne Seidel
Bjarne Seidel

Leidenschaftlicher Fotograf. Gründer von Blindbirdy Productions und Student der Medieninformatik an der Hochschule Hof.

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Kommentar
Name
E-Mail
Website