LinkedIn: Die besten Tipps & Tricks
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LinkedIn: Die besten Tipps & Tricks

Business lebt von Networking, in jeder Beziehung: Nur durch Austausch mit anderen kannst du erfahren, in welche Richtung sich deine Branche entwickelt und wo deine besonderen Chancen stecken.

 

LinkedIn gehört zu den einflussreichsten Business- und Karriere-Netzwerken, dessen Einfluss ständig zunimmt: 2018 nutzten in Deutschland, Österreich und der Schweiz rund 11 Millionen Business-People das informative Netzwerk, 2019 verzeichnete LinkedIn im deutschsprachigen DACH-Raum bereits mehr als 15 Millionen Mitglieder.

 

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Unabhängig davon, ob du als Gründer eines Startups gerade erst durchstartest, deine zukünftige Karriere gerade erst planst oder bereits auf eine beeindruckende Karriere als Unternehmer oder Freelancer zurückblicken kannst: Wenn du in deinem Beruf und mit deinem beruflichen Wissen in der Zukunft noch etwas bewegen willst, solltest du dich mit dem Karriere-Netzwerk aktiv beschäftigen und dem “Rest der Business-Welt” ein gut gepflegtes Profil präsentieren.

 

Weil auch dieses Netzwerk nach bestimmten ungeschriebenen “Gesetzen” funktioniert, deren Einhaltung das Networking erheblich erleichtert, folgen nun die besten LinkedIn Tipps zu Profil, Profilfoto und weiterem erfolgreichen Selbstmarketing im “Netzwerk der Business-Influencer”.

 

10 Tipps für dein professionelles LinkedIn Profil

 

Der Top Influencer auf LinkedIn ist unumstritten der Microsoft Gründer Bill Gates. Mit 28.1 Millionen Followern erreichen seine Post die meisten Menschen innerhalb des Netzwerks. Im deutschsprachigen Raum zählt insbesondere Céline Flores Willers zu den wichtigsten Stimmen auf LinkedIn. Wir werden euch nun die 10 Tipps anhand ihres Profils näher bringen, um die Theorie greifbarer zu machen.

 

1. Profilbild: Der erste Eindruck zählt

Ein professionelles Profilfoto ist ein Muss – allerdings sollte das Foto auch stets zu dir passen und dich autenthisch präsentieren. Dabei ist es durchaus auch erlaubt auf “klassische” Posen, die man bei Bewerbungsfotos häufig antrifft, zu verzichten. Du kannst dich auch an anderen Profilen von Kollegen aus deiner Branche orientieren.

 

 

2. Profil-Slogan: Sei kreativ!

Der Profil-Slogan ist dein stetiger Begleiter auf LinkedIn. Er wird bei jedem Kommentar und jedem Post unterhalb deines Namens eingeblendet. Nutze diesen Platz deshalb clever aus. Standardmäßig ist hier dein Jobtitel und dein Arbeitgeber genannt. Einige nutzen den Slogan allerdings auch für Zitate oder den Einsatz von Emojis.

Ansonsten gilt: Schau dich nach wichtigsten Keywords deiner Branche, deren Reihenfolge und der passenden optischen Trennung um.

 

LinkedIn Header Einstein1

Ein stimmiger Eindruck: Das Titel- und Profilbild sind perfekt auf LinkedIn angepasst. Zudem ist der Slogan kurz aber prägnant.

 

3. Die LinkedIn Vanity-URL

Deine persönliche LinkedIn-URL ist zunächst einmal ein buntes Zahlengemisch, lässt sich aber unter Kontaktinformationen ganz einfach ändern. Hier kannst du beispielsweise einfach deinen Namen einfügen und kannst somit auch offline schnell dein Profil mit anderen teilen.

 

 

4. Achte auf die Beschreibungen deiner Stationen

Bei der Zusammenfassung deiner Berufserfahrungen wird kein Roman erwartet. Vielmehr solltest du in kurzen und prägnanten Sätzen (oder vielleicht sogar in Stichwörtern) aufzählen, welche Erfahrungen du in deinen einzelnen Stationen gemacht hast.

 

Somit bekommt dein Netzwerk, aber auch Recruiter, einen guten Überblick über deine Qualifikationen.  Auch bei diesem Text kannst du außerdem auf genau die Keywords achten, die Kooperationspartner, Kunden, Personalmanager suchen.

 

LinkedIn Experience Einstein1

So sieht eine gute Zusammenfassung aus! Zudem sind externe Links eingebaut, so wird es interaktiver. (siehe Punkt 6)

 

5. Call to Action – LinkedIn Edition

Selbstständige sollten eine kleine Aufforderung unterbringen, wenn sie Partner oder Unterstützung für ein neues Projekt suchen oder besonders gerne und erfolgreich für bestimmte Personengruppen oder Firmen arbeiten.

Céline Flores Willers hat beispielsweise ihren Profil-Slogan genutzt, um die Community direkt dazu aufzurufen ihr zu folgen. Well done!

 

 

6. Sorge für Abwechslung!

Es ist möglich,  per Upload relevante Links und Medien zu deinem Profil hinzuzufügen; innerhalb der Beschreibung der Berufs-Etappen und unter der Zusammenfassung des Profils. Somit kannst du beispielsweise die Besucher deines Profils direkt auf deine Website, die Website deines Unternehmens oder Onlineshops leiten.

 

Dies schafft Vertrauen und bietet für die Community die Möglichkeit, mehr über dich zu erfahren. Du kannst außerdem eigene Bilder oder Videos hochladen, die du explizit einer Station zuordnest. Beispielsweise Zeugnisse, Zertifikate oder Fotos von besonderen Ereignissen.

 

 

7. “Projektarbeit” zur Profilierung nutzen

Im Feld “Projekte” kannst du besondere Projektarbeiten beschreiben – eigentlich ist diese Funktion für Freelancer (Marketing-PR-Berater, Programmierer, Grafiker) und Projektmanager gedacht, die dann auf die jeweiligen Webseiten verlinken können.

 

Für alle anderen eine Spielwiese, auf der sie alle möglichen Leuchttürme vorstellen können; auch wenn diese erst in der Zukunft entstehen sollen. Wenn du es schaffst, Menschen richtig neugierig zu machen, hast du sie!

 

Unter der Projekt-Eingabe (Accomplishments) finden sich auch noch die Felder “Honors & Awards” (Ehrungen und Auszeichnungen) und “Certification” (Zertifizierungen, Bescheinigungen, Zeugnisse), die unter Umständen auch höchst kreativ gefüllt werden können.

 

 

8. Individualisiere dein Profil

Häufig übersehen, aber ungemein nützlich: Du kannst die einzelnen Projekte, Berufs-Etappen oder Projekte im Gitter unter der Bearbeitungs-Funktion des Abschnitts frei nach oben oder unten verschieben – bis du eine Seite vor dir hast, die harmonisch angeordnet ist; und auf der das Wichtigste sofort ins Auge sticht.

 

LinkedIn About Einstein1

Das About-Feld bietet Platz für eine ausführliche Zusammenfassung deiner Person, deinen Skills und deinen Erfahrungen.

 

9. LinkedIn Profil-Badges für Mail-Account und Website

Neue Kontakte werden dein LinkedIn Profil nicht von alleine finden, oder zumindest sehr viel schneller, wenn sie in deiner E-Mail-Signatur oder von deiner Website dorthin geführt werden. Dafür kannst du dir von LinkedIn einen höchstpersönlichen “Public Profile Badge” erstellen lassen, der sicher von allen genutzt wird, die du vorher im Gespräch beeindruckt oder ausreichend neugierig gemacht hast.

 

 

10. Vergrößere dein Netzwerk laufend, und pflege dein Profil!

Abgesehen von den besonderen Aktivitäten in Richtung Networking (zu denen wir gleich kommen) solltest du etwas Aufmerksamkeit darauf verwenden, dass sich dein Netzwerk auch während der täglichen Arbeit ständig vergrößert.

 

Pflege die vorhandenen Kontakte, frage sie laufend nach Empfehlungen zu weiteren interessanten Menschen, mach es dir zur Gewohnheit, nach Veranstaltungen und Konferenzen die neu kennengelernten Teilnehmer über LinkedIn zu kontaktieren.

 

Sei dir bewusst darüber, dass “Profilpflege” nicht nur Hinzufügen neuer Berufs-Etappen bedeutet – sondern sich dein Profil in einer ständigen Optimierung befinden sollte, in der immer wieder neue Ideen verarbeitet werden.

 

 

Extra Tipp: Folge LinkedIn Influencern und Branchenführern

 

LinkedIn ist ursprünglich als Netzwerk gestartet, in dem sich die Mitglieder gegenseitig über Kontakte vernetzen. Seit 2014 kannst du auf LinkedIn anderen Nutzern oder Unternehmen folgen und deren News abonnieren, zu etwa dieser Zeit startete auch das LinkedIn-Influencer-Programm.

 

Wer zum LinkedIn Influencer gewählt wird, kann seinen Content und seine Meinungen vor den anderen Nutzern auf der Plattform publizieren, diese werden auch besonders herausgehoben dargestellt.

 

Wer zu den einflussreichsten LinkedIn Influencern gehört, kannst du auf der jährlichen Liste der “Top Influencer” in Deutschland, Österreich und der Schweiz 2019 nachlesen, hier die 2019er Liste für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

 

Es empfiehlt sich insbesondere relevanten Akteuren deiner Branche zu folgen. Egal ob der CEO des Marktführers oder Gründer des gehypten Startups. Als Follower bekommst du Einblicke in die Aktivität der Personen. Somit siehst du welche Posts sie liken oder kommentieren, aber auch welche Themen sie gerade selbst vorantreiben.

 

 

 

Fazit: LinkedIn lohnt sich

 

LinkedIn ist fürs Networking gemacht, und du kannst dort schnell neue Kontakte knüpfen und dir auch schnell ein veritables Netzwerk aufbauen. Du musst dir allerdings einmal die Arbeit machen, ein LinkedIn Profil zu erstellen, mit dem andere Menschen wirklich etwas anfangen können und laufend darauf achten, dass deine LinkedIn-Seite immer wieder etwas Neues zu bieten hat.

 

Danach musst du dich beim Networking (immer!) an die Netiquette halten. Schreibe kurze Nachrichten bei der Vernetzung, kommentiere Posts und folge relevanten Personen – so kannst du deine Karriere auch online auf ein neues Level heben.

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Michael Winter

Hey, ich bin Michael. Als Werkstudent bei Einstein1 bin ich immer auf der Suche nach wertvollem Content für die Community. Neben Online Marketing interessiere ich mich insbesondere für Social Entrepreneurship und nachhaltige Geschäftsmodelle.

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