Offpage-Optimierung: Mehr Sichtbarkeit durch Backlinks
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Offpage-Optimierung

Offpage-Optimierung: Mehr Sichtbarkeit durch Backlinks

Du hast eine eigene Website mit großartigen Informationen, Dienstleistungen oder Produkten. Regelmäßig postest du News, Updates und Angebote in den sozialen Medien. Dein Newsletter wird einmal monatlich versendet. Und aus technischer Sicht ist ebenfalls alles in Ordnung. Dein Inbound-Marketing scheint gut aufgestellt!

 

Doch so richtig steigern sich die Sichtbarkeit und Auffindbarkeit deiner Website nicht?

 

Dann solltest du deinen Fokus einmal auf deine Offpage-Optimierung lenken. Die Offpage-Optimierung ist neben der Onpage-Optimierung einer der wichtigsten SEO-Bausteine. Und auch einer der am häufigsten vernachlässigten!

 

In diesem Blog-Post erfährst du, worum es sich bei der Offpage-Optimierung genau handelt und wie du sie zielgerichtet anwenden kannst, um deine Sichtbarkeit im Web zu steigern.

 

 

 

Was ist unter Offpage-Optimierung und Linkbuilding zu verstehen?

 

Mit einer gelungenen Offpage-Optimierung baust du die Reputation deiner Website gezielt durch exterene Maßnahmen, also außerhalb deiner eigenen Website, auf. Die Onpage-Optimierung setzt hingegen auf interne Anpassungen deiner Website.

 

Das “Image” deiner Internetpräsenz wird vor allem durch hochwertige Backlinks bestimmt. Backlink bedeutet: ein Link auf einer anderen Website verweist auf eine Seite auf deiner Website.

 

Der Prozess eines stetigen Linkaufbaus wird häufig als “Linkbuilding” bezeichnet. Ziel des Linkbuildings ist die planvolle Erhöhung der Linkpopularität, also der Zahl qualitativ hochwertiger Backlinks. Für das Linkbuilding kannst du sowohl konventionelle Strategien als auch kreative Maßnahmen einsetzen.

 

Hinsichtlich des Linkbuildings solltest du sowohl die quantitativen als auch die qualitativen Faktoren im Auge behalten. Worum genau es dabei genau geht und was beim Linkbuildung wirklich von Nutzen ist, erfährst du weiter unten in diesem Post.

Die Unterschiede zwischen Onpage- und Offpage-Optimierung

 

Jede einzelne SEO-Maßnahme lässt sich klar in Onpage- und Offpage-Optimierung einteilen. Zur Onpage-Optimierung gehören – wie bereits – erwähnt alle Maßnahmen, die du auf deiner eigenen Website durchführst. Faktoren wie Seitenarchitektur, interne Verlinkung, Texte, Bilder, Videos und Meta-Daten (um nur einige wenige zu nennen) sind für Suchmaschinen essentiell, um die Lesbarkeit (im Sinne von Crawling) und Indexierung einer Website bewerten zu können.

 

Auch der Bereich Technical-SEO spielt eine große Rolle bei der Onpage-Optimierung. Dort spielen sich serverseitige Optimierungen ab: Sind die 301-Umleitungen korrekt? Kannst du die Ladezeit deiner Website mittels Datenkomprimierung reduzieren? All diese Punkte werden von den Suchmaschinen positiv bewertet und beeinflussen entsprechend das Ranking deiner Website.

 

Bei der Offpage-Optimierung handelt es sich dagegen um SEO-Maßnahmen, die nicht auf deiner Website vorgenommen werden. Dafür sind gute Kontakte oder eine überzeugende Ansprache von Webmastern notwendig, um externe Links setzen und Einfluss auf deine Offpage-Optimierung ausüben zu können.

 

Insgesamt existieren bspw. bei Google über 200 Rankingfaktoren, die optimiert werden können und das Ranking einer URL auf den Suchergebnisseiten (positiv wie negativ) beeinflussen.

Periodic Table of SEO Success Factors by Search Engine Land

Search Engine Land veröffentlicht jährlich das ‘Periodic Table of SEO Success Factors’ (Quelle: https://selnd.com/2BdOp74)

Offpage-Optimierung Faktoren

Links nehmen einen großen Teil bei der Offpage-Optimierung ein (Quelle: siehe oben)

Welche Vorteile bringt Offpage-Optimierung für deine Website mit sich?

 

Es ist sehr wahrscheinlich, dass hochwertige Backlinks das Ranking deiner Website bei Google und anderen Suchmaschinen beeinflussen. Dabei muss zwischen dem zielgerichteten Linkbuilding und den sog. Social Signals klar unterschieden werden.

 

Um Social Signals handelt es sich dann, wenn deine Website in sozialen Netzwerken erwähnt wird. Diese haben vermutlich nur einen geringen Einfluss auf das Suchmaschinen-Ranking deiner Website. Backlinks dagegen zählen nach wie vor zu den wichtigsten Rankingfaktoren überhaupt.

 

Grundsätzlich werten Google und andere Suchmaschinen Backlinks als Empfehlung deiner Website. Ein hochwertiger Backlink sorgt dafür, dass deine Website hinsichtlich eines bestimmten Themenbereichs für die Besucher relevant zu sein scheint. Dies wird von den Suchmaschinen entsprechend positiv bewertet und mit einem besserem Ranking belohnt.

 

 

 

Worauf kommt es bei der Offpage-Optimierung und beim Linkbuilding im Einzelnen an?

 

Stell dir vor, du suchst ein gutes Restaurant und fragst Freunde und Bekannte, welches sie dir empfehlen können. Je öfter der Name eines bestimmten Restaurants fällt, um so besser wird es offenbar sein, oder?

 

Überträgst du dieses “Bild” auf deine Website und deine Linkbuilding-Strategie, scheint die Anzahl der Empfehlungen für deine Website ein Indiz dafür zu sein, wie gut oder schlecht sie tatsächlich ist.

 

Je mehr Backlinks auf deine Website verweisen, um so “besser” ist sie in den Augen von Suchmaschinen und um so höher wird sie in den Google-SERPs (wahrscheinlich) ranken. So weit stimmt diese Annahme. Eine steigende Anzahl der Links von externen Websites sorgt dafür, dass deine Website bekannter wird. Google registriert ebenfalls, wie häufig von externen Websites auf deine verlinkt wird.

 

Doch Vorsicht! Jetzt greift der Algorithmus, der mit dem Penguin-Update in 2012 ausgerollt wurde: Google zählt nicht nur die Backlinks, sondern prüft auch deren Qualität, um Missbrauch zu vermeiden. Was bedeutet das für deine Offpage-Optimierung?

 

Qualität vor Quantiät! Setze ausschließlich auf organische Linkbuilding-Strategien und vermeide künstlichen Linkaufbau wie Linkkauf, Linktausch, automatisierte Link-Verteiler oder ähnliches. Solche sog. “Black-Hat”-Taktiken werden von Google bestenfalls ignoriert, im schlimmsten Fall jedoch mit einer sog. “Penalty” (siehe Chart unten) sanktioniert.

 

Merke also: Lieber wenige, starke Links als viele schwache – Weniger ist mehr!

 

Im folgenden Absatz zeigen und erklären wir dir, wie du auf “natürliche” Weise sehr hochwertige Backlinks aufbauen kannst. Diese Vorgehensweise wird dir zwar langsameren, dafür aber besseren und nachhaltigen Erfolg sichern.

Google Penguin Update Penalty

Beim Penguin Update von Google im Jahr 2012 erlebten einige Websites eine böse Überraschung. Ein häufiger Grund für die Penalty: übermäßiges und unnatürliches Linkbuilding (Quelle: https://bit.ly/2vIrh1P).

Tipps für deine Offpage-Optimierung

 

Baue Backlinks proaktiv auf

Kümmere dich proaktiv darum, dir gute Backlinks aufzubauen. Eines ist sicher, auch aus unserer Erfahrung heraus: von selbst kommen gute Backlinks nur selten zustande. Stelle dir selbst einen Linkbuilding-Plan auf und verfolge diesen konsequent. A Backlink a day keeps the doctor away!

 

 

Autoritätslinks sind die Besten!

Versuche wann immer es geht, Links von Autoritätsseiten in deinem Bereich zu bekommen. Solch ein Link zählt wesentlich mehr als Links von Nicht-Autoritätsseiten. In unserem Bereich zählen zu den Autoritätsseiten bspw. Gründerszene, deutsche-startups.de oder auch t3n.

 

 

Themenrelevante Links zählen mehr

Und hier ein wichtiges Zitat zur Themenrelevanz: “Relevanz ist der neue PageRank”. Dies verriet ein Ex-Google Mitarbeiter einmal in einem Interview. Versuche daher, Links immer von möglichst themenrelevanten Websites zu bekommen.

 

 

Qualitativ hochwertige Beiträge

Eröffne einen Blog mit einem Thema, in dem du fundiertes Know-how aufweist. Zeige deinen Lesern, dass du auf deinem Gebiet Experte bist. Je besser die Artikel in deinem Blog sind, desto höher ist das Vertrauen, das deine Leser in dich haben – und desto eher werden sie bereit sein, deine Artikel zu teilen.

 

 

Liefere deinen Interessenten einen Mehrwert

Achte darauf, dass dein Blog qualitativ hochwertige und gut recherchierte Inhalte aufweist. Das Blog-Thema kann informativ, witzig oder auch kontrovers sein. Die Hauptsache ist, dass du deinen Lesern viel Mehrwert bietest.

 

 

Biete Gimmicks und Extras an

Biete den Besuchern deiner Website interessante Bonus-Materialien zum Download an, z. B. Checklisten, Whitepapers, E-Books oder ähnliches. Sind deine Besucher von den Extras überzeugt, werden sie gern in Foren, sozialen Medien und/oder auf ihrer eigenen Website davon berichten und auf deine Website verlinken.

 

 

Verlinke deine Blogbeiträge im Newsletter

Neue Blog-Posts solltest du unbedingt für dein E-Mail-Marketing verwenden. Deine Leser werden so schneller auf Neuigkeiten aufmerksam, der Traffic auf deinem Blog bzw. auf deiner Website erhöht sich und auch die Wahrscheinlichkeit, dass der neue Artikel geteilt wird, steigt.

 

 

Schau dich auf themenverwandten Websites und Foren um

Suche nach Blogs und Foren, die zu deinem Thema oder deiner Branche passen. Werden dort Fragen gestellt, die du in deinem Blog beantwortest? Beantworte die Frage und setze einen Link zu deinem passenden Blogartikel, um ausführlicher auf die Fragestellung einzugehen, oder zu deinem passenden Produkt, wenn dieses das Problem löst.

 

 

Erstelle Guides & Tutorials

Erstelle hochwertige Anleitungen und Tutorials, in denen du komplexe Themen anschaulich darstellst. Damit bietest du den Nutzern einen echten Mehrwert, den diese gern weiter verbreiten. Es kann sich dabei um Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Video-Tutorials, E-Books und sogar Webinare handeln. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

 

 

Bewirb dich für Gastartikel bei führenden Blogs

Hast du dich als Experte deines Themengebietes etabliert? Dann solltest du dich jetzt um Gastbeiträge in anderen Blogs bewerben. In diesen ebenfalls sorgfältig recherchierten Artikeln mit viel Mehrwert für die Leser kannst du deine Website direkt verlinken.

 

 

Wichtig ist außerdem, dass

 

  • deine Website und die Website, von der aus auf deine verlinkt wird, thematisch miteinander verwandt sind,
  • die Inhalte in der gleichen Sprache verfasst sind und
  • die Website mit dem Backlink zu dir eine gewisse Popularität aufweist.

 

Ein kurzes Beispiel zum ersten Punkt: Es macht für Google keinen Sinn, wenn von einem Reiseblog aus auf eine Website mit Kochrezepten verlinkt wird. Es sei denn, dass im Reiseblog über Köstlichkeiten eines bestimmten Landes berichtet wird und der Link auf die Rezepte dazu verweist. Damit sind die beiden Websites thematisch miteinander verbunden.

 

 

 

Offpage-Optimierung und Linkbuilding – unser Fazit

 

Dank des Penguin-Updates ist die Offpage-Optimierung von Websites via Linkbuilding zu einer echten Herausforderung geworden. Jedes nicht organische Linkwachstum kann das Ranking einer Website negativ beeinflussen. Du solltest daher darauf achten, Backlinks möglichst nur über eigenen, hochwertigen Content zu generieren.

 

Für die Offpage-Optimierung sind vor allem eigene Blogs und Online-Magazine, Infografiken und ähnlich wertvolle Inhalte sinnvoll. Diese werden gern geteilt und erhöhen den Traffic.

 

SEO-Experten vermuten zu Recht, dass starker und vor allem wachsender Traffic, der über gut gesetzte Backlinks generiert wird, den Wert eines solchen Links deutlich beeinflusst. Ein Effekt, der widerum eine positive Wirkung auf das Google-Ranking deiner Website hat.

 

In diesem Sinne: Happy Linkbuilding!

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Niko Emran

Hi, ich bin Niko. Als Netzwerk-Manager im digitalen Gründerzentrum Einstein1 in Hof bin ich für die Beratung und Betreuung der Gründer und Startups und das Performance Marketing zuständig. Meine Leidenschaften? Online Marketing und Entrepreneurship!

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