Hidden Content – versteckter Inhalt als SEO-Anwendung

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Hidden Content – versteckter Inhalt als SEO-Anwendung

Inhalt auf deiner Seite, der von niemandem gesehen wird und niemand außer dir weiß davon. Klingt erstmal witzig und geheimnisvoll, ist aber leider nicht erlaubt. Vor einigen Jahren noch eine gängige SEO-Anwendung, heute bestraft Google die Verwendung rigoros.
 
 
Die Rede ist hier von Hidden Content. Was Hidden Content ist, wie es in der Praxis aussieht und welche Bestrafungen es gibt bei Verstößen gegen die Richtlinien von Suchmaschinenbetreibern zeigen wir euch in diesem Blogbeitrag.
 
 
 

Was ist Hidden Content?

 
 
 
Hidden Content (engl. “versteckter Inhalt”) sind Inhalte und Links im Quelltext, die für den Nutzer unsichtbar sind. Meistens sind es Keywords, die bei Ranking helfen sollen, aber trotzdem nicht sichtbar für jemanden, der auf der Seite ist. Suchmaschinen können diesen versteckten Inhalt trotzdem erkennen.
 
 
Das Problem dabei ist, dass ein bewusst versteckter Inhalt eine Manipulation der Suchergebnisse darstellt und nicht erlaubt ist. Dazu später aber mehr.
 
 
 

 
 
 

Hidden Content in der Praxis

 
 
 
Hidden Content kommt leider öfter in der Praxis vor. Hier zeige ich euch, wie das aussieht:
 
 

Schrifteinstellungen manipulieren

 
 
Damit manche Inhalte verborgen und unlesbar sind, kann der Ersteller die Schriftgröße auf 0 einstellen. Als Leser kannst du den Text nicht sehen und er ist quasi unsichtbar. Meistens sind dort Keywörter enthalten, die nur beim Ranking helfen sollen und keinen weiteren richtigen Inhalt haben.
 
 
Auch hier findet sich das Thema Manipulation wieder und ist vom Suchmaschinenbetreiber her nicht erlaubt und wird bestraft.
 
 

CSS-Elemente ausblenden

 
 
Wenn CSS-Elemente ausgeblendet werden, dann wird auch der Text beziehungsweise der Inhalt dahinter unsichtbar und damit zum versteckten Inhalt. In der Praxis sieht das dann so aus, dass durch das Setzen der Befehle “visibility:hidden” und “display:none” der Inhalt im Frontend ausgeblendet wird.
 
 
Wer ein bisschen Ahnung von CSS hat, kann so mit wenigen Klicks Keywords oder anderen Content auf der Seite verstecken, ohne dass es Anzeichen dafür gibt.
 
 

Bilder manipulieren

 
 
Manchmal kann sich Hidden Content oder versteckter Inhalt auch hinter Bildern verbergen, die im System abgelegt worden sind. Der Besucher auf der Webseite nimmt diesen Text natürlich auch nicht wahr und bemerkt das sich überhaupt noch etwas versteckt.
 
 
Der Crawler erkennt diesen Inhalt jedoch sehr häufig und bei der Indexierung bei Google berücksichtigen.
 
 

Versteckte Links

 
 
Einige Seitenbetreiber versuchen auch Links zu verbergen. Damit das funktioniert, muss auf ein Sonderzeichen verlinkt werden, das nicht im Frontend erscheint, sondern nur im Quelltext.
 
 
Dann stehen die relevanten Suchbegriffe nicht mehr auf der sichtbaren Seite, sondern sind nur im Quellcode vermerkt. Das bedeutet, dass eine Suchmaschine wie Google sie trotzdem erkennt und das Ranking beeinflusst wird.
 
 
 

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Hidden Content in der Praxis


 
 
 

Hidden Content als SEO-Anwendung

 
 
 
Versteckter Inhalt als Anwendung für die Suchmaschinenoptimierung kam in den Anfängen des Internets in den 90ern auf. Damals war es noch einfacher für einen Webmaster, seinen Content auf den ersten Seiten bei Google zu platzieren. Dort war es noch einfacher, Häufungen von relevanten Keywords auf seiner Seite zu verstecken.
 
 
Eine Kombination war damals versteckter Inhalt im Zusammenspiel mit Keyword-Stuffing, weil es den Crawlern damals noch nicht nötig war, versteckten Inhalt zu erkennen. Mittlerweile kann der Crawler jedoch Hidden Content gut erkennen.
 
 
 

Ist Hidden Content erlaubt?

 
 
Nein, nicht alles ist erlaubt. Der Einsatz von verstecktem Inhalt verstößt gegen die Webmaster-Richtlinien von Suchmaschinenanbietern wie Google, Yahoo und Bing. Google hat beispielsweise einen eigenen Absatz in ihren Richtlinien für Hidden Content stehen.
 
 
Erlaubter Hidden Content, der dir Optimierungsmöglichkeiten bietet, sind die ALT-Tags bei den Bildern, wo du diese Bereiche mit relevanten Keywords füllen kannst. Allerdings achtest du am besten darauf, dass eine massenhafte Verwendung von verschiedenen Schlagwörtern auch vom Crawler als Keyword-Stuffing interpretiert werden kann.
 
 
Auch Title-Tags, Mouseover- und Dropdown-Texte sind erlaubter Hidden Content.
 
 
 

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Erlaubter Hidden Content


 
 
 

Welche Strafen gibt es?

 
 
 
Wie man es bei Verstößen erwartet, gibt es auch bei verstecktem Inhalt auf der Seite Strafen von den Suchmaschinenbetreibern. Google straft solche Verstöße mit “Penalties” ab. Die Härtegrade dieser Bestrafungen kommen auf die Art des Verstoßes an.
 
 
Oft wird das Ranking der Seite nach unten gestuft und im schlimmsten Fall folgt ein Ausschluss aus dem Index von Google. Das solltest du auf keinen Fall riskieren, da du sonst viel aufarbeiten musst und Google zeigen, dass du aus deinen Fehlern gelernt hast. Daher am besten nicht auf solche Sachen einlassen, weil du mehr Schaden als Gewinn damit erhältst.
 
 
 

Fazit

 
 
 
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass versteckter Content in den Bereich des Black-Hat SEO gehört und daher auch verboten ist. Du solltest auf keinen Fall versteckten Inhalt auf deiner Page verwenden, weil der Crawler immer dahinter kommt und am Ende wirst du bestraft.
 
 
ALT- und Title-Tags sind eine Möglichkeit des erlaubten Hidden Content und diese Optionen helfen dir auch bei der SEO und einer erhöhten Sicherheit. Auf alles andere solltest du definitiv nicht zurückgreifen, denn eine Strafe von Google oder anderen Anbietern möchtest du nicht haben.
 
 
 

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Jan-Lucas Menger

Hey, ich bin Jan-Lucas und Werkstudent im Einstein1. Ich interessiere mich für Online Marketing und alles rund um Entrepreneurship.

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