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Startup-Pitch für Freunde und Förderer der Hochschule Hof
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Startup-Pitch beim Gründerzentrum Einstein1 für Freunde und Förderer der Hochschule Hof

Startup-Pitch für Freunde und Förderer der Hochschule Hof

„Unser Geld ist hier gut angelegt. Es entstehen im Digitalen Gründerzentrum Einstein1 Dinge, die ohne die Arbeit des Teams um Geschäftsführer Hermann Hohenberger nicht entstanden wären,“

fasst Vorstandsvorsitzende der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V. Dr. Dorothee Strunz zum Schluss ihres Besuchs noch einmal zusammen. Die anwesenden Mitglieder waren begeistert von dem Konzept, den Ideen und dem bereits Erreichten bei Einstein1. Und tatsächlich hat das Gründerzentrum einiges vorzuweisen: Allein 2018 wurden 68 Gründerinitiativen beraten, über 100 Beratungsgespräche geführt. „Und im Schnitt gewinnen wir eine Gründerinitiative pro Woche hinzu,“ erklärte Hohenberger. Daneben organisiert das Einstein1-Team zahlreiche Veranstaltungen für Gründer und Interessierte, allein schon 26 in diesem Jahr, meist am mittlerweile schon bekannten Digital Donnerstag, zu dem oft Größen aus der Gründerszene eingeladen sind und von ihren Erfahrungen berichten, die Startup Kultur in Hochfranken entwickelt sich gut.

 

„Es läuft! Und es wird auch weiterlaufen,“ sagte Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann, der das Gründerzentrum und die damit zusammenhängenden Ausgründungen als weitere wichtige Säule der Hochschule Hof sieht. Dabei sei man aber auf ein gutes wirtschaftliches Umfeld angewiesen. Mit den Freunden und Förderern der Hochschule habe man ein hervorragendes regionales Netzwerk geknüpft, von dem auch das Gründerzentrum profitieren würde, so Lehmann. Und mit dem Wissenschaftlichen Leiter von Einstein1, Prof. Dr. Michael Seidel, sei man personell und ideell perfekt in die Hochschule intergiert, fügte Hohenberger hinzu. Neben der Beratung sei eine der Hauptaufgaben das Vorantreiben des Baus des Gründerzentrums, erklärte der Geschäftsführer. Der Kran auf dem Campus sei nun das nicht mehr zu übersehende Zeichen: Es geht voran!

 

Im Gegensatz zu den Vorjahren vollziehe sich bei den jungen Leuten auch ein kultureller Wandel, erklärte Seidel. Viele sähen die Startups aus dem Silicon Valley als Vorbilder und hätten auch den Mut, eigene Wege zu gehen. Dabei sei die professionelle Beratung und das gut ausgebaute Netzwerk des Gründerzentrums ein Pfund, dass es in dieser Form nur selten gäbe, so der Wissenschaftliche Leiter. Man suche für die Gründer optimale Kooperationsformen zwischen Startup und renommierten Unternehmen. Und beide Seiten würden eine Menge davon profitieren. Die Startups seien smart, schnell und frisch in ihrer Kreativität – die Firmen besäßen die Netzwerke, Finanzierungsmöglichkeiten und das Knowhow. Das Gründerzentrum sei nun die Spinne im Netz, die alle Akteure zusammenbringen würde, erklärte Seidel. Es gäbe beispielsweise das Format Speeddating auch bei Einstein1. Aber eben zwischen Unternehmern und Startups. Und so war es auch für die Anwesenden eine schöne Zugabe, als sich vier Startups persönlich mit ihren Ideen vorstellten.

 

Mit smartlytic stellte Dirk Reinel, ehemaliger Student der Hochschule Hof, das Konzept des Startups in einem kurzen Pitch vor. Mit Datenanalyse und Softwareentwicklung beschäftigt sich das kleine Unternehmen.

 

Aber auch Twins Crew, die Fehleranalysen und Problemlösungen im Polymerbereich behandeln, erzeugte Aufmerksamkeit bei den Zuhörern.

 

Mit dem Hofer Team der weltweiten Organisation enactus stellte sich eine studentische Initiative vor, die sich mit dem Problem der Plastikmüllvermeidung beschäftigt und hier auch schon mit „Jutta“, einem Jutenetz für Obst, Lösungen anbietet.

 

Nico Emran, Netzwerkmanager von Einstein1, schwärmte in Abwesenheit des Gründers zum Abschluss von dem hybriden eBuggy eines Tüftlers aus der Region und erläuterte anhand eines Pitch Deck das Konzept und die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten für das ökologische Gefährt.

 

Die Freunde und Förderer konnten anschließend auch direkt mit den jungen Gründern über deren Ideen und Vermarktungsmöglichkeiten sprechen. Und auch bei Einstein1 geht´s weiter: Neben dem Grundgeschäft wird das Team auch bei der Sommer Lounge, der Oberfrankenausstellung und der Hoftexplosion dabei sein. Es läuft!

 

 

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Ralf Oesterreicher

Klassische Journalistenausbildung. Tageszeitung, Fachmagazine, Agenturen und schließlich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die Hochschule Hof und das Digitale Gründerzentrum Einstein1.

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